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Unbloater: (nur ein weiteres) Plugin, um WordPress etwas aufzuräumen

Veröffentlicht am 06.01.2021

Nachdem ich vor mittlerweile fast genau zwei Jahren mein erstes Plugin im wordpress.org Plugin-Repository veröffentlicht habe, ist nun ein weiteres Plugin verfügbar. Es entstand aus dem simplen Bedarf für eine einfache Lösung, um Kundenseiten von grundlegenden, nicht-benötigten Funktionen, Code und Elementen im Website-Code und im Admin-Bereich zu befreien. Viele der integrierten Optionen habe ich immer in die Themes mit eingebaut, oder mehrere verschiedene vorhandene Plugins genutzt. Nun ist das alles in einer Lösung vereint. „Das alles“ bedeutet hier übrigens, dass es vor allem Funktionen sind, die ich persönlich in Projekten brauche. Das Plugin hat daher keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder perfekten Nutzen für andere. Es tut aber genau das, was ich selbst immer gebraucht habe.

Das Plugin nennt sich Unbloater und tut genau das: es entfernt Bloat (sinnhaft: aufgedunsenes, überflüssiges), also unnötige, nicht benötigte Funktionen und Code. Die Optionen sind in mehrere Abschnitte eingeteilt: Core (Backend), Core (Frontend) und einzelne Abschnitte für Drittanbieter-Plugins. Letztere werden nur angezeigt, wenn man das entsprechende Plugin installiert hat. Teilweise sind die Optionen darauf zugeschnitten, für den „einfachen Benutzer“ Funktionen zu entfernen, in der Annahme, dass ein Website-Admin sich um Updates und ähnliche technische Aspekte kümmert.

In der ersten Version von Unbloater sind 35+ Optionen enthalten:

Core (Backend):

Core (Frontend):

Drittanbieter-Plugins:

Unbloater fügt nur eine einzige Einstellungsseite zum Admin-Bereich hinzu, die bewusst einfach und dem WordPress-Design folgend aufgebaut ist. Das Plugin lebt vor, für was es stehen soll.

Unbloater ist im offiziellen Repository erhältlich und kann darüber geladen oder direkt über den WordPress-Adminbereich installiert werden:

Ich habe vor, Unbloater zu pflegen und weiter zu entwickeln, allerdings nur mit Funktionen zu ergänzen, die auch für meine Projekte von Nutzen sind. Ich werde keine Optimierungen implementieren, die ich selbst nicht nutzen würde – das würde gegen die eigentliche Idee eines sauberen WordPress und eines sauberen Plugins stehen.

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